To Do’s auf Mauritius – das solltet ihr erlebt haben!

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Ausflüge & Aktivitäten auf Mauritius

Wie angekündigt geht es im zweiten Mauritius Blog Post um die To Do’s auf der Insel. Ich erzähle euch von unseren Ausflügen & Aktivitäten und was ich sonst noch gerne erlebt hätte.

Schwimmen mit wilden Delfinen

Schwimmen mit

wilden Delfinen

Das absolute Highlight unserer Reise war das Schwimmen mit wilden Delfinen. Auf Mauritius gibt es eine Bucht in der die Delfine (fast) immer zu treffen sind. Somit ist eine Delfin Tour für uns natürlich ein Muss gewesen, wenn man sogar eine Garantie hat 🙂

 

Wir haben uns für die 3 stündige Delfin-Tour mit Vitamin Sea entschieden, die drei Spots beinhaltet:

  1. Schwimmen mit den Delfinen
  2. Schnorcheln am Le Morne
  3. Tour zum Crystal Rock

 

Da mein Text dazu leider etwas den Rahmen gesprengt hat und ich gar nicht mehr aufhören konnte zu schreiben, habe ich diese Tour in einen eigenen Artikel gepackt. Den vollständigen Bericht findet ihr hier im separaten Blog Post.

Regenwald & Dschungel

Regenwald &

Dschungel

Mauritius bietet wirklich eine wunderschöne Natur! Neben der Unterwasserwelt solltet ihr euch unbedingt den Black River Gorges Nationalpark im Südwesten ansehen. Die Landschaft ist von einem riesigen Regenwald bedeckt, in dem es super viel zu entdecken gibt!

 

Wie ich schon geschrieben hatte, haben wir uns auf Mauritius einen Mietwagen geliehen und damit die Insel auf eigene Faust erkundet, so auch den Nationalpark. Der Dschungel wirklich riesig ist und man gar nicht alles an einem Tag schafft, habe ich mir im Vorfeld die wichtigsten HotSpots rausgesucht: Der Chamarel Wasserfall, die 7 farbige Erde, der Gorges Aussichtspunkt und das Chamarel Restaurant für einen wahnsinnig tollen Ausblick.

 

Als erstes ging es mit dem Auto Richtung Chamarel und 7 farbige Erde. Die Fahrt dorthin ist bereits absolut spektakulär da man mitten durch den Dschungel fährt. Für die Touristen wurde die Strecke bereits geteert, was das Bild aber nicht weniger schön erscheinen lässt. Kurz vor dem Ziel kommt man ein eine abgegrenzte Zufahrt, denn für diesen Teil und die beiden Hotspots wird ein kleiner Eintritt verlangt. Es waren umgerechnet nur 2€ pro Person was absolut in Ordnung ist dafür, dass der Regenwald damit gepflegt und sauber gehalten wird. Nach der Zufahrt befand man sich wieder mitten im Dschungel! Man konnte frei entscheiden welche Wege und Straßen man befahren möchte und es gab keine vorgegeben Routen. Das fand ich besonders toll, da das ganze so etwas weniger touristisch und mehr wie die freie Natur wirkte. Ich hatte schon die Befürchtung, dass die beiden Sehenswürdigkeiten in einen Touristischen Park verwandelt wurden – was aber zum Glück nicht der Fall war.

Unser erster Stopp war der Chamarel Wasserfall, der knapp 100m in die Tiefe stürzt. Am Parkplatz haben sich bereits ein paar Menschen und Autos versammelt jedoch war es absolut nicht überfüllt und jeder konnte sich den Wasserfall in Ruhe ansehen. Es führte sogar noch eine verstecke Treppe zu einer weiteren Aussichtsplattform, an der kaum jemand war. Über einen Schmalen Pfad kann man sogar den Fuß des Wasserfalls erreichen, leider hatten wir jedoch nicht genügen Zeit. Ein Grund mehr nochmal nach Mauritius zu kommen! 🙂

 

Anschließend ging es weiter zur 7 farbigen Erde. Nachdem wir uns ein paar mal verfahren haben aber dadurch schöne kleine Plätze entdeckt haben, sind wir schlussendlich doch noch am Ziel angekommen. Hier ein kleiner Tipp: ladet euch eine offline Karte auf das Handy runter! Ich habe auf meinen Reisen immer die CityMaps2Go von Ulmon dabei, die ihr euch kostenlos im App Store herunterladen könnt (Werbung, aber keine Kooperation).

 

Die siebenfarbige Erde ist ein absolutes Naturphänomen! Wie die ganze Insel hat auch diese Hügellandschaft vulkanischen Ursprung. Durch verschiedene Verwitterungen und unterschiedlichen Zusammensetzungen kommt es hier zu einem Erdboden in sämtlichen Farben von braun über lila bis hin zu orange. Das Lavagestein selbst darf nicht betreten werden, es führt aber ein Rundweg um die Hügel, bei dem auch andere Entdeckungen gemacht werden können wie z.B. Riesenschildkröten und verschiedene Pflanzenarten.

Nach diesen beiden Stopps ging es für uns wieder raus aus dem Park und hinauf in die Berge des Regenwalds. Ganz oben befindet sich der Gorges Nationalpark mit einer wunderschönen Aussicht über den Dschungel. Hier haben wir sogar frei lebende Affen beobachten können! Und jede Menge Flughunde sind in den Wäldern unterwegs. Auch hier hätte man zu Fuß noch so einiges entdecken können, aber an einem Tag schafft man gar nicht alles.

 

Auf dem Rückweg aber wir dann noch einen kurzen Halt im Chamarel Restaurant gemacht. Hier habe ich im Vorfeld schon gelesen, dass es eine der schönsten Terrassen mit Blick über den Nationalpark bis hin zum Meer gibt. Und so war es auch! Das Restaurant besteht aus einer hölzernen Terrasse mit verglasten Geländern und ist komplett offen. In der Mitte wurde ein spezieller Aussichtspunkt angelegt, an dem die Terrasse besonders weit über den Rand ragt und von wo aus man einen 180 Grad Blick hat. Es war wirklich faszinierend! Da wir von dieser Aussicht gar nicht genug bekommen konnten, haben wir uns noch einen Kaffee bestellt, um noch etwas länger bleiben zu können.

 

Während der gesamten Fahrt habe wir übrigens immer wieder die Augen nach einem Chamäleon offen gehalten, denn auf Mauritius gibt es so gut wie keine Reptilien (auch keine Schlangen zu meinem Glück :D), aber Chamäleons sind wohl oft zu sehen. Leider hatten wir kein Glück, oder haben die Tiere auch nur einfach nicht gesehen. Noch ein Grund noch einmal wieder zu kommen 🙂

Reiten am Strand

Reiten

am Strand

Auf Mauritius habe ich mir zudem einen lang ersehnten Traum erfüllt: Reiten am Strand. Auch hier habe ich mich im Vorfeld ausgiebig informiert, da ich das volle Programm wollte – galoppieren am Traumstrand, Schwimmen mit dem Pferd und das ganze am besten alleine – wenn schon dennschon 😉

 

Online habe ich dann den Stall Haras du Morne auf der Halbinsel Le Morne gefunden, der all meine Wünsche zu erfüllen schien und auch noch super Bewertungen hatte was die Pferdehaltung anging. Denn das letzte was ich wollte, war natürlich ein krankes Pferd, das den ganzen Tag blöde Touristen umhertragen muss.

 

Per E-Mail habe ich dann Kontakt aufgenommen und meinen Ritt gebucht. Man kann wählen zwischen Touren von 30 Minuten bis mehrere Stunden. Ich habe mich für die 1,5 Std Tour entschieden, um auch mit den Pferden ins Wasser gehen zu können. Tipp: erfahrene Reiter sollten eine Tour früh morgens und alleine buchen, damit man auch am Strand Galoppieren kann 🙂

 

Ich hatte eine Tour direkt um 8 Uhr gebucht, doch bevor es los ging muss man auf dem Platz erstmal sein Können zeigen – denn per E-Mail kann natürlich jeder behaupten ein guter Reiter zu sein 😉 Also wurden die Gangarten Schritt, Trab und Galopp von mir verlangt – was mein Pferd Charly auch super mitgemacht hat. Vor Ort wurde man übrigens mit Helm und Chaps ausgestattet, die in sämtlichen Größen vorhanden sind.

Und dann ging es endlich los! Mit mir ist ein Guide geritten und nach nur 5 Minuten im Wald waren wir bereits am Strand – der Stall hat wirklich die perfekte Lage. Nach einer kurzen Aufwärmphase ging es dann auch schon an den ersten Galopp. Ich kann euch dieses Gefühl gar nicht beschreiben! Ein Menschenleerer Strand, überall Palmen, das Wasser das unter den Hufen des Pferdes spritzt und die salzige Meeresluft die einem ins Gesicht und durch die Haare weht – es war wirklich wie in einem Traum! Nach einer halben Stunde abwechselt im Schritt, Trab und Galopp kamen wir dann an eine Stelle zwischen den Hotels, an denen wir ins Wasser gehen sollten. Vorab hatte ich bereits gefragt wo wir schwimmen gehen werden, damit mein Freund dorthin kommen und zusehen konnte (er durfte leider nicht per Pferd mit, da man sobald ein Anfänger dabei ist nicht Galoppieren darf und darauf konnte ich natürlich leider nicht verzichten 😉 ).

 

Also runter vom Pferd, absatteln, Klamotten aus (den Bikini sollte man natürlich schon an haben) und wieder rauf aufs Pferd. Obwohl das Wasser so früh morgens noch recht frisch war, hatte Charly keinerlei Probleme ins Wasser zu gehen und es schien sogar als hätte er Freude dabei. Wir sind so weit rein, dass Charly komplett im nass war und ich natürlich auch. Nachdem es aber wirklich recht kalt war sind wir nach ca. 15 Minuten wieder Richtung Strand geritten. Trotzdem war das Erlebnis einfach toll!

 

Nachdem wir uns abgetrocknet und wieder angezogen hatten, wurden die Pferde wieder gesattelt und es ging weiter. Nun kamen wir an den absoluten Traumstrand! Hätte ich das gewusst, hätte ich meinen Freund hierher zum Bilder machen geschickt 😀 Leider hatte ich kein Handy dabei, da ich nur eine lockere Hose anhatte und es mir bereits beim Ritt auf dem Platz heruntergefallen war. Aber naja, die schönsten Erinnerungen behält man ja sowieso im Kopf. Da der Strand so unglaublich schön war, haben wir nach dem Ritt den Tag noch dort verbracht. Es handelt sich dabei um den Strand am Hotel LUX Le Morne. Weiter unten findet ihr noch ein paar Informationen und Bild dazu.

Schnorcheln & Tauchen

Schnorcheln &

Tauchen

Was ihr auf Mauritius unbedingt gesehen haben solltet ist die Unterwasserwelt! Schnorcheln und Tauchen sind auf Mauritius ein Traum! Dafür muss man auch gar nicht weit rausschwimmen oder mit dem Boot los fahren, denn bereits am Hotelstrand findet ihr die wunderschönen Korallen mit bunten Fischen. Unser Hotel lag am Flic en Flac Strand und hier hat man bereits nach ein paar Schritten die tollen Felsen mit Korallen entdecken können. Auch Tauchgänge werden von den Hotels angeboten inkl. Einlernen im Pool und Ausrüstung.

 

Aber Vorsicht! Es gibt auf Mauritius auch giftige Fische – unter anderem den Steinfisch, der flach auf dem Boden liegt und kaum sichtbar ist. Sein Gift kann innerhalb von wenigen Stunden tödlich sein, daher unbedingt Badeschuhe oder Flossen anziehen!

 

Wie ich schon geschrieben hatte ist Mauritius fast komplett von einem Riff umgeben. Hier solltet ihr aber nicht zu nah ran, da es starke Strömungen und Wellen gibt, die wirklich gefährlich werden können. Unser Hotel hat kostenlose Glass-Bottom-Boat Touren angeboten, so kann man gefahrlos die Unterwasserwelt entdecken.

 

Übrigens lohnt sich ein Ausflug zum Le Morne Strand auf jeden Fall zum Schnorcheln! Dieses Gebiet wird auch das natürliche Aquarium genannt, denn hier gibt es besonders viele Korallen und Fische. Wir haben sogar kleine Nemos gesehen die sich zwischen den Anemonen versteckt haben. Wirklich unglaublich!

Strände auf Mauritius

Strände auf

Mauritius

Wem es am Hotelstrand zu langweilig wird, der kann natürlich auch an einen der anderen vielen anderen Traumstrände fahren. Die schönsten Strände sind meiner Meinung nach Flic en Flac und Le Morne. Die Landschaft sieht wirklich aus wie in einem Bilderbuch: glasklares Wasser, weicher Sand und Palmen, die den kompletten Strand entlang wachsen. Außerdem erlebt ihr hier den perfekten Sonnenuntergang!

 

Am schönsten sind natürlich die Hotelstände, die öffentlichen Strände haben mich nicht so ganz überzeugt. Ihr könnt aber einfach am öffentlichen Strand parken und dann am Strand entlang Richtung der Hotels laufen und euch dort ein Plätzchen suchen. Am Hotel LUX Le Morne gibt es übrigens zwei Hängematten im Wasser – geht es noch paradiesischer?!

 

Auf der Ostseite sollen die Strände ebenfalls super schön und sehr lang sein, jedoch haben wir diese Seite der Insel leider nicht gesehen. Ein Grund mehr nochmal nach Mauritius zu reisen!

Weitere Aktivitäten

Weitere Aktivitäten

Leider geht so eine Woche Urlaub immer viel zu schnell rum! Wenn wir noch etwas mehr Zeit gehabt hätten, hätte ich gerne noch mehr vom Nationalpark und seinen versteckten Plätzen gesehen. Es gibt dort noch so viele weitere Aussichtspunkte, Wanderwege und Wasserfälle zu entdecken.

 

Ganz im Süden gibt es noch einen tollen La Vanille Park, der komplett naturbelassen ist, aber in dem verschiedene Tiere ihr Zuhause haben. Direkt daneben ist der Rochester Wasserfall, in dem man sogar baden kann!

 

Auch den Botanischen Garten ganz im Norden der Insel in Pamplemousses haben wir leider nicht mehr geschafft, da es ein ganzer Tagesausflug vom Südwesten gewesen wäre. Hier findet ihr wunderschöne exotische Pflanzen in wundervollen Farben, Palmen und ebenfalls Riesenschildkröten.

 

Außerdem wäre ich gerne den Le Morne hinaufgeklettert. Von dort aus muss man eine unglaubliche Sicht haben und kann sogar den Unterwasser-Wasserfall sehen! Der Berg ist von der UNESCO als Weltkulturerbe aufgenommen worden und befindet sich schon seit Jahren in Privatbesitz. Mit einem Guide kann man den Le Morne problemlos bezwingen, wer auf eigene Faust unterwegs sein will sollte sich vorher online über die Wege schlau machen, da viele Eingänge mit Toren versperrt sind.

 

Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel ist die Insel Ile aux Cherfs. Hier erwarten euch traumhafte Strände und Sandbanken, in denen das Wasser ganz seicht ist! Wir haben jedoch mitbekommen, dass die Insel sehr von Touristen überlaufen ist und uns daher gegen einen Ausflug entschieden. Wenn wir aber noch einmal nach Mauritius kommen sollten, würde ich sowieso gerne den Osten sehen und dann wäre ein kleiner Ausflug auf die Insel auf jeden Fall geplant!

Rings um Mauritius gibt es zudem noch viele weitere kleine Inseln, die mit Bootstouren erkundet werden können!

Wie ihr seht haben wir die „wichtigsten“ To Do’s auf Mauritius alle erlebt, aber es gibt noch so viel mehr zu entdecken! Daher ist auf jeden Fall eine weitere Reise nach Mauritius geplant.

 

Und jetzt bin ich auf eure Erfahrungen gespannt! Was war euer Highlight? Welche Ausflüge empfehlt ihr?

 

Hier findet ihr übrigens den Artikel zu den allgemeinen Informationen & Reisetipps auf Mauritius, wie z.B. die beste Reisezeit, Einreise, Geldwechsel, Fortbewegung und Kosten.

 

Dieser Beitrag enthält Werbung, jedoch handelt es sich bei keiner der Empfehlungen um eine Kooperation!

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